Demowanda Hauptnavigation

Immer mehr Menschen aus EU-Ländern leben in DeutschlandPressemitteilung

BiB vom 23.05.2019

Wiesbaden – In Deutschland leben gegenwärtig rund 4,8 Millionen Menschen, die eine Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Staats besitzen. Im Jahr 2008 waren es noch rund 2,4 Millionen – damit hat sich die Anzahl der in Deutschland lebenden EU-Ausländerinnen und -Ausländer innerhalb der letzten zehn Jahre verdoppelt. Diese Zahlen hat das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden auf Grundlage des Ausländerzentralregisters veröffentlicht.

Die gute wirtschaftliche Lage und der Bedarf an Arbeitskräften haben Deutschland in den letzten Jahren als Zielland von EU-Bürgern attraktiv gemacht. Neben Zugewanderten aus Südeuropa sind vor allem Menschen aus den östlichen EU-Staaten gekommen, für die in den Jahren 2011 und 2014 geänderte gesetzliche Regelungen in Kraft getreten sind. "Die damit verbundene Arbeitnehmerfreizügigkeit hat insbesondere den Zuzug aus Polen, Rumänien und Bulgarien verstärkt", erklärt der Politikwissenschaftler Martin Weinmann aus dem BiB.

Die größten in Deutschland lebenden Bevölkerungsgruppen mit einem EU-Pass stellen heute Menschen aus Polen (860.000), Rumänien (696.000) und Italien (644.000), gefolgt von Kroatien (396.000) und Griechenland (363.000). Insgesamt machen die Mitbürgerinnen und Mitbürger aus allen EU-Staaten etwa 44 Prozent aller in Deutschland lebenden Zugewanderten aus.

Eine Kooperation von

  • Logo der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
  • Logo des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB)
  • Logo des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB)
  • Logo des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA)
  • Logo des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
  • Logo des Robert Koch-Instituts (RKI)