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30 Jahre nach dem Fall der Mauer: Regionale Unterschiede in der Gesundheit der Bevölkerung

Datum 01.11.2019

Nach dem Fall der Mauer im November 1989 wurden große gesellschaftliche Anstrengungen unternommen, um die Lebensbedingungen und sozialen Teilhabechancen in den neuen Bundesländern an die in den alten Bundesländern anzugleichen. Infolgedessen haben sich auch die Ost-West-Unterschiede in der Gesundheit deutlich verringert, in vielen Fällen bereits im Laufe der 1990er Jahre.

Dies lässt sich beispielsweise in Bezug auf die Lebenserwartung und die Herz-Kreislauf-Mortalität fest­stellen. Auch mit Blick auf das Gesundheitsverhalten hat eine deutliche Annäherung stattgefunden. Zum Beispiel sind inzwischen nur noch sehr geringe Unterschiede beim Tabakkonsum zu beobachten.

Das Journal of Health Monitoring gibt anlässlich des 30. Jahrestags des Mauerfalls in einer Sonderausgabe einen Überblick zur Entwicklung. Die Ergebnisse zeigen auch, dass der Blick auf die verbleibenden Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland zu kurz greift. Stattdessen sollte eine kleinräumigere Betrachtung unter Berücksichtigung der regional unterschiedlichen Lebensverhältnisse angestrebt werden.

Zur aktuellen Ausgabe des Journal of Health Monitoring gelangen Sie hier.

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