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Krank zur Arbeit? Präsentismus ist in Deutschland weit verbreitet

Datum 17.01.2020

In Deutschland gehen viele Beschäftigte trotz Krankheit ihrer Arbeit nach. Dies hat auch mit den Arbeitsbedingungen und der Angst vor Jobverlust zu tun. Es erscheint deshalb sinnvoll, stärker auf ein angemessenes Gesundheitsverhalten hinzuwirken.

Krankheitsbedingte Arbeitsausfälle sind für die deutsche Wirtschaft – nicht nur in der kalten Jahreszeit – ein nicht zu vernachlässigendes Problem. Im Jahr 2017 beliefen sich die entsprechenden Fehlzeiten für krankenversicherte Beschäftigte auf durchschnittlich 19,4 Tage. 53,4 Prozent der Beschäftigten meldeten sich mindestens einmal im Jahr krank, wie aus einem von Markus Meyer, Jenny Wenzel und Antje Schenkel veröffentlichten Beitrag im Fehlzeiten-Report 2018 hervorgeht. Die krankheitsbedingte Abwesenheit vom Arbeitsplatz kann daher mit merklichen Produktivitätsverlusten einhergehen und nicht unerhebliche Kosten für Arbeitgeber und Krankenversicherungen verursachen.

Daraus im Umkehrschluss zu folgern, dass niedrige Fehlzeiten per se eine gesunde Belegschaft widerspiegeln und für ein Unternehmen in jedem Fall von Vorteil sind, wäre jedoch voreilig. Denn Abwesenheitsstatistiken blenden naturgemäß diejenigen Beschäftigten aus, die trotz physischer und psychischer Leiden zur Arbeit erscheinen – ein Phänomen, das als Präsentismus bezeichnet wird.

Den vollständigen Beitrag im Online-Magazin "IAB-Forum" lesen Sie hier.

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