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Der Wandel der Arbeitswelt stellt die Zeitarbeitsbranche vor Herausforderungen

Datum 06.08.2019

Bereits zum achten Mal lud das IAB zum interdisziplinären "Forum Zeitarbeit" ein. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis trafen sich am 4. Juli 2019 am IAB in Nürnberg, um aktuelle Fragen und Trends der Zeitarbeitsbranche zu diskutieren.

"Zeitarbeit im Wandel ist doppeldeutig – im Sinne einer sich wandelnden Wirtschaft, aber auch im Sinne eines Wandels der Branche selber." Mit diesen Worten begrüßte Prof. Dr. Ulrich Walwei, kommissarischer Direktor des IAB, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 8. interdisziplinären Forums zur Zeitarbeit. Walwei sprach zunächst die Gründe dafür an, dass die Inanspruchnahme der Zeitarbeit nach einer langen Phase des Aufwuchses zuletzt wieder rückläufig ist.

Nach einem aktuellen Bericht der Statistik der Bundesagentur für Arbeit waren im Jahresdurchschnitt 2018 eine Million Leiharbeitnehmer in Deutschland sozialversicherungspflichtig oder ausschließlich geringfügig beschäftigt – das sind fast 32.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Aktuell liegt ihre Zahl bei 924.000.

Hierzu beigetragen hat sicherlich die zum 1. April 2017 in Kraft getretene Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Sie beinhaltet eine Begrenzung der Höchstüberlassungsdauer auf 18 Monate, die seit dem 1. Oktober 2018 greift, sowie seit dem 1. Januar 2018 wirksame Regelungen zum "Equal Pay" nach einer ununterbrochenen Einsatzdauer von neun Monaten.

Außerdem weitet sich der Mangel an geeigneten Arbeitskräften aus. Damit wird es schwieriger, offene Stellen in der Zeitarbeit zu besetzen. Die Branche hat zudem die ersten Auswirkungen einer konjunkturellen Eintrübung zu spüren bekommen.

Den vollständigen Beitrag im Online-Magazin "IAB-Forum" finden Sie hier.

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