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Die Lebensgestaltung im Un-Ruhestand: Einordnung und empirische Schlaglichter

Datum 18.12.2018

Coverbild der Publikation "Die Lebensgestaltung im Un-Ruhestand: Einordnung und empirische Schlaglichter" Quelle: www.bib.bund.de

von Frank Micheel, Volker Cihlar, Laura Konzelmann und Stefanie Zins

Bedingt durch den voranschreitenden Anstieg der Lebenserwartung macht die länger werdende Ruhestandsphase nach dem Erwerbsleben mittlerweile einen beträchtlichen Teil des Lebens aus. Und daran wird sich allen Prognosen zufolge auch künftig nichts ändern. Damit stellen sich für die Betroffenen Fragen nach ihrer gewünschten Lebensgestaltung im Ruhestandsalter, welches immer häufiger von einem "Un-Ruhestand" geprägt ist.

Dazu widmet sich der Beitrag zunächst der Klärung der Frage, was eigentlich aus sozialwissenschaftlicher Perspektive unter dem Un-Ruhestand zu verstehen ist. Aufgrund der vielfältigen Dimensionen des sozialen Phänomens Ruhestand wird deutlich, wie schwierig es ist, hier eine einheitliche Definition zu finden. Auf der Basis von Daten des BiB-Surveys "Transitions and Old Age Potential (TOP)" folgt eine empirische Analyse, in der die gewünschte Lebensgestaltung im Ruhestand zusammen mit dem Ausmaß des Phänomens Un-Ruhestand unter Einbezug individueller und partnerschaftsbezogener Einflussfaktoren überprüft wird.

Die Befunde bestätigen, dass Un-Ruhestand ein vielfach beobachtbares Phänomen ist. So gibt mehr als ein Drittel der befragten Ruheständlerinnen und Ruheständler an, entweder aktuell erwerbstätig zu sein oder es sich zumindest vorstellen zu können.

F. Micheel, V. Cihlar, L. Konzelmann, S. Zins (2018): Die Lebensgestaltung im Un-Ruhestand: Einordnung und empirische Schlaglichter. In: Bevölkerungsforschung Aktuell (39) 6/2018, S. 2-12. zur Publikation

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