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Subjektive Gesundheit als Prädiktor für Mortalität

Datum 01.02.2005

Coverbild der Publikation "Subjektive Gesundheit als Prädiktor für Mortalität" Quelle: www.ncbi.nlm.nih.gov

von Stephan Müters, Thomas Lampert, Ulrike Maschewsky-Schneider

Subjektive Gesundheit gewann während der letzten zwei Dekaden besonderes Interesse in der internationalen Forschung, da sie sich als konsistenter Prädiktor für die Mortalität zeigte. Für die Bestätigung eines langfristigen und von objektiven Gesundheitsindikatoren unabhängigen Effektes subjektiver Gesundheit auf die Mortalität anhand eines Follow-up-Vergleichs liegt in Deutschland noch keine Studie vor. Die Daten des Lebenserwartungssurveys des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung werden nachfolgend genutzt, um den Zusammenhang zwischen subjektiver Gesundheit und Mortalität in Abhängigkeit von der Beobachtungsdauer zu analysieren. Die stärkere Prädiktion schlechter subjektiver Gesundheit in einem kurzfristigen gegenüber einem langfristigen Beobachtungsmodell lässt auf einen stärkeren Zusammenhang zu objektiven Gesundheitsindikatoren schließen. Die Signifikanz des Zusammenhangs im langfristigen Follow-up, welches die früh verstorbenen Risikopersonen nicht berücksichtigt und für weitere gesundheitsrelevante Kovariaten kontrolliert, zeigt aber, dass die subjektive Gesundheit einen über den aktuellen objektiven Gesundheitszustand hinausgehenden Einfluss auf Mortalität hat.

S. Müters, T. Lampert, U. Maschewsky-Schneider (2005): Subjektive Gesundheit als Prädiktor für Mortalität. In: Gesundheitswesen (67) 2/2005, S. 129 - 136. zur Publikation

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