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Neu in Deutschland – Sozio-demografische Merkmale von Zuwanderern aus Kriegs- und Krisenländern

Datum 13.04.2016

Coverbild der Publikation "Bevölkerungsforschung Aktuell Heft 2/2016" Quelle: www.bib.bund.de

von Lenore Sauer, Jürgen Dorbritz, Andreas Ette, Susanne Stedtfeld

Im Jahr 2015 ist den Angaben der UN zufolge die weltweite Zahl der Migranten auf 244 Millionen angestiegen – 15 Jahre zuvor waren es noch 177 Millionen. Damit ist die Zahl der Menschen, die befristet oder dauerhaft außerhalb ihrer Herkunftsländer leben, schneller gewachsen als die gesamte Weltbevölkerung in diesem Zeitraum.

Die aktuell andauernden globalen politischen und ökonomischen Krisenherde lassen erwarten, dass sich auch in Zukunft immer mehr Menschen aus ihren Herkunftsregionen aufmachen, um aus den unterschiedlichsten Motiven Zuflucht in anderen (sichereren) Gebieten zu suchen. Dabei ist seit geraumer Zeit neben anderen europäischen Ländern vor allem Deutschland als Zielland in den Fokus der Wanderungsbewegungen gerückt und hat hier zu Debatten über die Aufnahmefähigkeit des Landes sowie die sozio-demografischen und -ökonomischen Merkmale der Zuwanderer aus Kriegs- und Krisenländern geführt.

Erschwert wird die Diskussion durch das Fehlen einer entsprechenden verfügbaren Datengrundlage, die es ermöglichen könnte, belastbare Aussagen über die Zugewanderten zu treffen. Vor diesem Hintergrund verwenden Lenore Sauer, Jürgen Dorbritz, Andreas Ette und Susanne Stedtfeld Daten des Mikrozensus 2014, um die sozio-demografische und –ökonomische Situation der Neuzuwanderer zu beleuchten.

L. Sauer, J. Dorbritz, A. Ette, S..Stedtfeld (2016): Neu in Deutschland – Sozio-demografische Merkmale von Zuwanderern aus Kriegs- und Krisenländern. In: Bevölkerungsforschung Aktuell (37) 2/2016, S. 2 - 12. zur Publikation

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