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Schutzsuchende im globalen Maßstab – Die "Global Trends in Forced Displacement" des Flüchtlingswerks der Vereinten Nationen für das Jahr 2015

Datum 28.07.2016

Coverbild der Publikation "Bevölkerungsforschung Aktuell Heft 4/2016" Quelle: www.bib.bund.de

von Bernhard Köppen

Seit 1989 hat die UN den 11. Juli jeden Jahres zum Weltbevölkerungstag erklärt. Damit soll auf die Probleme einer wachsenden Weltbevölkerung aufmerksam gemacht werden. Zugleich wächst seit Jahren auch die absolute Zahl der Menschen, die ihre Heimat zwangsweise verlassen müssen. Die UNHCR geht gegenwärtig von mehr als 65 Millionen Flüchtlingen bzw. Vertriebenen aus – sechs Millionen mehr als noch 2014. Somit befindet sich jeder 113. Mensch auf der Flucht.

Auf der Suche nach Ursachen spielen vor allem kriegerische Konflikte eine Rolle. Sie stellen derzeit einen der Hauptgründe für Flüchtlingsbewegungen dar. Erschwert wird die Lage auch durch die Konstanz vieler Krisen und Konflikte, die sich zum Teil schon über Jahre hinziehen und ganze Generationen umfassen. Zudem werden heute doppelt so viele Naturkatastrophen gezählt wie vor 25 Jahren. Dies trifft dann wiederum vor allem die Menschen in den rasch wachsenden Megastädten etwa in Afrika, wo neben umweltbedingten Flüchtlingsströmen eine Kombination von rapidem Bevölkerungswachstum und hohen Vertriebenenzahlen das Risiko humanitärer Katastrophen erhöht.

Wie sich die Situation auf der Welt aktuell darstellt, zeigt der jährlich erscheinende Bericht des UNHCR über die globalen Trends. Bernhard Köppen stellt dazu in seinem Beitrag zentrale Ergebnisse des Berichts vor und widmet sich auch methodischen Problemen. Sein Beitrag zeigt, dass die Lage keineswegs so einfach und eindeutig ist, wie es manchmal den Anschein hat.

B. Köppen (2016): Schutzsuchende im globalen Maßstab – Die "Global Trends in Forced Displacement" des Flüchtlingswerks der Vereinten Nationen für das Jahr 2015. In: Bevölkerungsforschung Aktuell (37) 4/2016, S. 2- 14. zur Publikation

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