GSB 7.0 Standardlösung

Die Fachkräftereserve in der Kinderbetreuung und -erziehung. Ergebnisse für Deutschland und die Bundesländer

Datum 15.12.2014

Coverbild der Publikation "Die Fachkräftereserve in der Kinderbetreuung und -erziehung. Ergebnisse für Deutschland und die Bundesländer (IAB-Forschungsbericht 15/2014)" Quelle: www.iab.de

von Mariana Grgic, Britta Matthes, Heiko Stüber

In Deutschland gilt seit August 2013 ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz auch für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Bereits nach ersten gesetzlichen Anstößen kam es zu einem deutlichen Ausbau der Kinderbetreuungsangebote. Im Zuge dessen ist zwischen 2006 und 2014 die Zahl der Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen um knapp 172.000 gestiegen. Der hohe Fachkräftebedarf wurde durch mehr Ausbildungskapazitäten, aber auch durch eine Reaktivierung von älteren Fachkräften gedeckt. Die Befürchtung, es würde auch nicht ausreichend qualifiziertes Personal eingesetzt, hat sich bisher nicht bestätigt. Vor diesem Hintergrund gehen wir den Fragen nach, welche Rolle die Rückkehr von Kinderbetreuungs- und -erziehungsfachkräften aus anderen Tätigkeitsfeldern, aus Arbeitslosigkeit oder aus der Stillen Reserve beim Anstieg der Beschäftigung in der Kindertagesbetreuung gespielt hat und wie groß heute noch die Fachkräftereserve für die Kindertagesbetreuung ist. Unsere Analysen zeigen, dass die Fachkräftereserve nahezu ausgeschöpft ist (Autorenreferat, IAB-Doku).

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) (Hrsg.) (2014): Die Fachkräftereserve in der Kinderbetreuung und -erziehung. Ergebnisse für Deutschland und die Bundesländer. Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB-Forschungsbericht 15/2014).

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