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Bundesinstitut für Berufsbildung

Logo des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)

Das BIBB

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist das anerkannte Kompetenzzentrum zur Erforschung und Weiterentwicklung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland. Es wurde 1970 auf der Basis des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) gegründet. Somit ist es seit mehr als 40 Jahren als Einrichtung des Bundes für die Politik, die Wissenschaft und die Praxis beruflicher Bildung tätig. Das BIBB wird als bundesunmittelbare, rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts aus Haushaltsmitteln des Bundes finanziert und untersteht der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Es beschäftigt derzeit etwa 650 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Präsident des Bundesinstituts ist seit Mai 2011 Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser.

Aufgaben und Ziele

Das BIBB identifiziert Zukunftsaufgaben der Berufsbildung, fördert Innovationen in der nationalen wie internationalen Berufsbildung und entwickelt neue, praxisorientierte Lösungsvorschläge für die berufliche Aus- und Weiterbildung. Mit seinen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie Beratungsaktivitäten trägt das BIBB dazu bei, durch zukunftsfähige Qualifikationen die wirtschaftliche und berufliche Zukunft der Menschen zu sichern und den Standort Deutschland wettbewerbsfähig zu halten.

Die Berufsbildungsforschung des BIBB verfolgt einen doppelten Zweck. Sie dient zum einen dem wissenschaftlichen Erkenntnisinteresse. Zum anderen ist sie auf Fragen gerichtet, die für die Berufsbildungspraxis und -politik von Interesse sind. Das BIBB wendet sich mit seinen Forschungs- und Arbeitsergebnissen vor allem an Fachleute im Bereich der Berufsbildung. Dazu zählen Zielgruppen in Berufsbildungsplanung, Berufsbildungspraxis sowie die wissenschaftliche Fachöffentlichkeit.

Forschungsschwerpunkte

Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Bundesinstituts für Berufsbildung sind auf fünf zentrale Themenfelder ausgerichtet.

  • Ausbildungsmarkt und Beschäftigungssystem

    Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Ausbildungsmarkt und Beschäftigungssystem? Ausgehend vom Ausbildungsstellenmarkt und Übergang in Ausbildung geht es um Qualifikationsbedarfe und -entwicklungen, betriebliches Ausbildungs- und Rekrutierungsverhalten, den Übergang in Beschäftigung und die Verwertbarkeit beruflicher Bildung.

  • Modernisierung und Qualitätssicherung der beruflichen Bildung

    Berufsbildungssysteme müssen auf gesellschaftliche und ökonomische Entwicklungen reagieren. Das BIBB stellt sich im Forschungsschwerpunkt Modernisierung und Qualitätssicherung der beruflichen Bildung der Frage, wie die Berufsbildung diesen Entwicklungen gepasst werden muss.

  • Bedingungen und Strukturen des lebensbegleitenden Lernens

    Berufliche Bildung endet nicht nach einer Lehre oder einem Studium. Das Prinzip des lebensbegleitenden Lernens erfordert ein Bildungssystem, das offen ist für ein Weiterlernen, für Umstiege und Neuorientierungen.

  • Berufliche Bildung in Vielfalt

    Um den zukünftigen Fachkräftebedarf zu sichern, müssen individuelle und strukturelle Anforderungen stärker in den Vordergrund gerückt und zum Ausgangspunkt von struktureller Planung und Gestaltung beruflicher und vorberuflicher Bildung gemacht werden.

  • Internationalisierung der Berufsbildung

    Angesichts der weltweiten Finanz- und Arbeitsmarktkrise sowie der hohen Jugendarbeitslosigkeit wird in vielen Staaten das deutsche Modell der dualen Berufsbildung als Referenzmodell zitiert. Zu den Aufgaben des BIBB gehört es, sowohl an Entwicklungen der europäischen Berufsbildungspolitik mitzuwirken als auch ihre Wirkungen zu analysieren.

Bezug zum Kontext "Demografischer Wandel in der Arbeitswelt"

Relevante Themenfelder zum demografischen Wandel in der Arbeitswelt aus der Perspektive der beruflichen Bildung sind:

Erstens, die beruflichen Qualifikationen der Erwerbspersonen und der zukünftige Fachkräftebedarf sowie die Entwicklung der Sektoren beruflicher Erstausbildung respektive des Anteils junger Erwachsener ohne Berufsausbildung.

Zweitens, die Passung zwischen den Qualifikationen und Kompetenzen der Beschäftigten und den Anforderungen des Arbeitsplatzes sowohl im Hinblick auf die Fachlichkeit als auch auf das Niveau bezogen.

Drittens, die Weiterbildungsbeteiligung von Beschäftigten aus individueller und betrieblicher Sicht.

Eine Kooperation von

  • Logo der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
  • Logo des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB)
  • Logo des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB)
  • Logo des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA)
  • Logo des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
  • Logo des Robert Koch-Instituts (RKI)